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Schloss Körtlinghausen

Schloss Körtlinghausen wird als Eventlocation für Feiern und Tagungen und als Filmlocation vermietet. Es liegt prachtvoll eingebettet im Glennetal zwischen Rüthen und Warstein.

Die Besichtigung der Schlossanlage ist für Gruppen nur nach schriftlicher Vereinbarung möglich.

Eine Bitte: Respektieren Sie die Atmosphäre von Gut Körtlinghausen und lassen Sie ihren Wagen stehen. Sie erreichen die Anlage über einen ca. 1000 Meter langen Privatweg bequem zu Fuß.

Schloss Körtlinghausen verdankt seine Entstehung, wie so manche Landschlösser in Westfalen, einer Blütezeit der Adelsarchitektur in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Die Familie des Bauherrn Franz Otto Freiherr von und zu Weichs, die ursprünglich aus Bayern stammte, hatte das Anwesen 1645 in Besitz genommen und verfügte damit zunächst über eine alte, 1398 erstmals erwähnte Burganlage.
Franz Otto von und zu Weichs begann um 1714 nach Plänen des Hildesheimer Baumeisters Justus von Wehmer das Schloss Körtlinghausen zu errichten.

Sein Sohn Friedrich Ernst verhalf der höfischen Jagd im Sauerland zu ihrer Glanzzeit. Beide dienten dem Hause Wittelsbach, dem Kurfürsten Clemens August, indem sie die erforderlichen Vorkehrungen für die kurfürstlichen Jagden trafen.

Mit dem Besitz von Körtlinghausen gehörte die Familie von Weichs nun zur westfälischen Ritterschaft, die einen wesentlichen Teil der politischen Macht in Westfalen innehatte.

Als Kaspar Joseph von Weichs von den Erbtöchtern Clemens Augusts das Gut Körtlinghausen erwarb, gelangte der Besitz an die Freiherren von Fürstenberg, in dessen Besitz das Rittergut heute noch ist.

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